Bericht über die Abiturientenakademie 2019


Vom 13. bis zum 15. Februar 2019 fand die gemeinsame Abiturientenakademie des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz und des Johannes-Gymnasiums Lahnstein statt. Das Thema der drei Tage lautete: “Zukunft Heimat? Fremdes und Eigenes Europa?“

Am Mittwochnachmittag trafen die etwa 40-köpfige Schülergruppe und die betreuenden Lehrer im Haus Sonnenau in Vallendar ein, um zunächst die Zimmer zu beziehen und anschließend zu Abend zu essen. Die Akademie begann mit der Vorführung des Films „La Priroge“, der von einer Gruppe westafrikanischer Flüchtlinge handelt, die über den Seeweg nach Europa gelangen wollen. Nach dem Film fanden sich die Schüler erstmals in ihren einzelnen Arbeitsgruppen zusammen, um über die Eindrücke des Films zu diskutieren. Den Rest des Abends verbrachten alle gemeinsam in geselliger Atmosphäre.

Am zweiten Tag der Akademie stiegen die Arbeitsgruppen schließlich in ihr jeweiliges Thema ein. Die Schüler hatten hier zwischen einem Projekt, dass sich mit dem UN-Migrationspakt beschäftigte (Herr Ackermann/Herr Hübner), einem, welches Heimat im Film thematisierte (Frau Grimm/Herr Benz), einem weiteren, in dem sich die Arbeit um Heimat als Grenzbegriff auf philosophischer und soziologischer Ebene drehte (Frau Baumann/Herr Otto) und einem letzten, dass sich mit dem Heimatbegriff aus theologischer und philosophischer Sichtweise im Vergleich beschäftigte (Frau Mählmann/Herr Barth), die Wahl.

Nachdem, unterbrochen von Pausen, den ganzen Tag fleißig gearbeitet worden war, räumten alle ihre Zimmer und wechselten nach dem Abendessen in den Klangraum des BCGK, um einen Vortrag des Landesbeauftragten der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Freistaat Sachsen, Dr. Joachim Klose, zu besuchen. Auch er beschäftigte sich darin aus seiner Sichtweise mit dem Thema Heimat.

Freitags kamen die Schüler und Lehrer ein letztes Mal in den Räumen des BCGK zusammen, um eine finale Besprechung und Abschlusspräsentation der Ergebnisse abzuhalten. Da sich jede Gruppe auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Heimat auseinandergesetzt hatte, war am Ende der Präsentation ein allumfassendes Bild dazu in den Köpfen der Beteiligten entstanden. Nach einem abschließenden Gottesdienst war die Akademie beendet.

Von Simon Brenner