Acrylmalerei

Acrylmalerei

Malen darf natürlich auch nicht fehlen und könnt ihr, liebe Leserinnen und Leser, mir irgendeine Form des Malens nennen, die so gut aussieht, wie die Acrylmalerei? Ich meine, nein. Acrylmalerei ist einfach wunderschön.

Und so ist es kein Wunder, dass bei den Projekttagen unserer Schule  auch Acrylmalerei im Angebot ist. Das Projekt findet in Raum 214 statt und wird von Frau Dr. Brossette geleitet. An diesem Projekt nehmen 17 Personen teil. Wir haben Leonie Wimmer aus diesem Projekt befragt und folgendes ist dabei rausgekommen. Hier das Interview im Wortlaut:

Robin Thimm (Interviewer): Was gefällt euch an der Acrylmalerei so sehr?

Leonie Wimmer (Teilnehmerin): Ich male schon, seit ich ziemlich klein war, und deshalb habe ich Gefallen daran gefunden. Ich habe viel Spaß daran, die einzelnen Schichten zu malen.

Robin Thimm (Interviewer): Warum seid ihr in dieses Projekt gegangen?

Leonie Wimmer (Teilnehmerin): Weil ich gerne male und viel Spaß daran habe.

Robin Thimm (Interviewer): Was sind eure Ziele bei diesem Projekt?

Leonie Wimmer (Teilnehmerin): Wir wollen etwas Einzigartiges schaffen, was auch noch zum Thema gehört und viel Spaß haben.

Robin Thimm (Interviewer): Wie geht ihr bei diesem Projekt vor?

Leonie Wimmer (Teilnehmerin): Wir haben uns alle ein Motiv ausgesucht, welches die meisten bereits zuhause vorbereitet haben. Danach haben wir besprochen, wie wir das ganze umsetzen sollen und dann malen wir das Bild Schritt für Schritt. Die meisten haben mit dem Hintergrund begonnen und haben sich dann langsam nach vorne gearbeitet.

Robin Thimm (Interviewer): Erzähl uns doch mal, was passieren würde, wenn jemand nicht in der dafür vorgesehenen Zeit fertig wird?

Leonie Wimmer (Teilnehmerin): Wahrscheinlich sollen wir das dann zuhause fertig machen. Jedoch denke ich, dass alle fertig werden, da das Ganze nicht so detailliert ist.

Robin Thimm (Interviewer): Und was passiert am Ende mit den Kunstwerken?

Leonie Wimmer (Teilnehmerin): Frau Brossette wird die Bilder wahrscheinlich mit nachhause nehmen und sie dann aufhängen.

Robin Thimm (Interviewer): Ok, danke!

Leonie Wimmer (Teilnehmerin): Sehr gerne!

 

Dieses Interview war sehr interessant und doch kann man sich immer noch nicht vorstellen, wie es ist, in diesem Raum zu stehen. Man geht nichtsahnend um die Ecke und erwartet eine laute Geräuschkulisse, wie bei vielen anderen Projekten. Jedoch ist es in dem Raume 214 vom 17. Juli bis zum 19. Juli totenstill. Alle Teilnehmer sind vertieft in ihre Kunstwerke. Es riecht nach frischer Farbe, die schon bald von den Malern auf die Leinwände aufgetragen werden. Man betritt diesen Raum, doch die Künstler lassen sich davon nicht beirren. Man sieht einen ganzen Raum voller Kunstwerke. Die Schüler arbeiten mit unglaublich viel Engagement daran. Die Stimmung könnte genauso gut aus der Werkstatt von Leonardo da Vinci abstammen. Jedoch ist diese Stimmung nicht negativ. Die Maler arbeiten mit so viel Leidenschaft, dass man weiß, dass sie genau das richtige Projekt für sich gewählt haben.

Die Künstler sollen ein von sich ausgesuchtes Motiv malen. Wie schon im Interview gesagt, haben die Maler dieses schon zuhause vorbereitet. Man sieht zum Beispiel Menschen im Dschungel. Es scheint so, als ob über diese eine höhere Macht herrschen würde. Auch kann man einen Wikinger sehen. Dieser Wikinger kam wahrscheinlich gerade aus einem harten Kampf. Auch sieht man einen von Wolken verzierten Himmel. Dieses Gemälde vermittelt einem das Gefühl, als könnte man selbst durch diese Wolken fliegen. Man sieht also, dass diese Kunstwerke ganz unterschiedlich sind. Durch diese Freizügigkeit können die Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Natürlich gibt es bei dieser besonderen Kunstform auch ein paar Hürden: Der Untergrund muss zum Beispiel eben sein. Wenn er ölig wäre, dann würden die Acrylfarben nicht so gut haften, wie bei einem ebenen Untergrund.

Geschrieben und geführt von Robin Thimm, 9c