Spanisch

„El Quijote es la metáfora de España."
So Francisco Umbral 2001 bei der Verleihung des Cervantes Preises über Spanien. Doch was soll Don Quijote, dieser vergeistigt-verwirrte Leser allzu vieler Ritterromane, der seine innere Welt nicht mehr von der äußeren zu unterscheiden fähig war und gegen Windmühlen kämpfte, über Spanien aussagen? Vielleicht dies, dass er gerade (wie das Weltreich Spanien) durch sein Scheitern, durch das Verfolgen seiner eigenen Ideale, so fremd und anziehend wirkt.

Zur Zeit der französischen Aufklärung galt Spanien in Deutschland als rückständig. Der Ausdruck „Das kommt mir spanisch vor" galt als Sinnbild für alles Negative.
Diese Andersartigkeit Spaniens war es aber, die mit der Zeit umgedeutet wurde. Das Spanische wurde interessant, gerade weil es anders war. Zu einem Spanien-Boom kam es aber erst mit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, zum Beispiel durch den Schwerpunkt der spanischen Literatur und Kultur auf der Frankfurter Buchmesse, die Olympiade 1992 in Barcelona, die Weltausstellung in Sevilla und die Ernennung Madrids zur Kulturhauptstadt.


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El amanecer - Morgendämmerung
Von einem Spanien- und Lateinamerika-Boom spricht man seit der deutschen Übersetzung der Romane La ciudad de los perros von Vargas Llosas und Cien años de soledad von Gabriel García Márquez. Revolutionäre wie Che Guevara und Fidel Castro wurden in der Folge der 68er-Politisierung zu Kultfiguren und das Interesse für das Fremde, Exotische, das die lateinamerikanische Kultur bot, stieg. Bis heute hat der so genannte Lateinamerika- bzw. Spanien-Boom nicht nachgelassen.

El universo sobre mí - das Universum über mir
Die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontakte mit Spanien und Lateinamerika werden immer intensiver. Die Beherrschung des Spanischen ermöglicht berufliche Chancen in vielen Bereichen, zahlreiche neue Möglichkeiten. Die spanische Sprache eröffnet den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zur gesamten spanischsprachigen Welt, d.h. zu Wertvorstellungen, Gesellschaftssystemen, Wirtschafsformen und Kulturen von 26 Staaten in vier Erdteilen.
Spanisch ist Muttersprache von mehr als 400 Mio. Menschen und wird in den USA von ca. 38 Mio. Menschen gesprochen. 100 Mio. Menschen nutzen Spanisch als Zweitsprache. Außerdem ist Spanisch eine der offiziellen UNO- und EU-Sprachen.

Spanisch am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium
Spanisch wird am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium neubeginnend ab der Jahrgangsstufe 11 von Sigrid Schlüter-Hufschlag und Pascal Holstegge unterrichtet. Das Fach erfreut sich großer Beliebtheit und wird von den Schülerinnen und Schülern regelmäßig als mündliches Abiturfach gewählt.

Sprach- und Kulturreisen
Die Fachschaft Spanisch bietet fast jedes Jahr eine Sprachreise nach Spanien an. Die Schülerinnen und Schüler leben eine Woche lang in einer Gastfamilie und besuchen einen Sprachkurs. Neben Grammatik und Konversation steht bei diesen Fahrten das interkulturelle Lernen im Mittelpunkt. (in Rot. link): Hier geht es zu einem Bericht der Fahrt 2017.

Quiero encontrar mi sitio - Ich möchte meinen Ort finden: interkulturelle Handlungsfähigkeit
Die zunehmende Globalisierung der Lebens- und Wirtschaftsräume, die vielfältigen Möglichkeiten des Austauschs von Informationen, die Anforderungen privater und beruflicher Mobilität, machen die Fähigkeit, sich in der Welt verständigen zu können, unabdingbar. Deswegen ist interkulturelle Handlungsfähigkeit das Leitziel des modernen Fremdsprachen-unterrichts.
Die Schülerinnen und Schüler erwerben daher innerhalb und außerhalb der Schule sprachliche Handlungskompetenz, um in der Lebenswirklichkeit Begegnungssituationen mit der spanischsprachigen Welt und Kultur meistern zu können.

Se ha descubierto al fin, ... - zu erwerbende Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler erkennen die kulturelle Bedingtheit von Haltungen und Einstellungen; sie werden anderen Lebensformen, kulturellen Verhaltensmustern und Wertesystemen gegenüber tolerant und aufgeschlossen und hinterfragen eigene Einstellungen.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Strategien für einen kritischen Umgang mit Texten und Medien.
Die Schülerinnen und Schüler werden durch das Training von Methoden des selbständigen und kooperativen Lernens in die Lage versetzt, ihre Lernprozesse effizient zu gestalten und eigene Lernwege selbständig zu entwickeln.


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Se ha descubierto al fin,
palabras nuevas que
son un idioma para comunicarnos
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Sergio Vesely, Amado amigo