Jugend debattiert Qualifikation...

Verpflichtendes Politikpraktikum ? Höchstgrenze für Mandatszeiten ? 

Vier Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich beim Landesfinale in Rheinland-Pfalz erfolgreich für das Bundesfinale « Jugend debattiert »

WIR waren dabei und haben den Tag sehr genossen. Da wir vom BCGK  in diesem Jahr « nur » als Jurierende teilgenommen haben, konnten wir die Atmosphäre der Begrüßung, die Reden der Honoratioren, die Debatten und das gute Essen – wie immer bezahlt vom Landtag Rheinland-Pfalz -  relativ entspannt genießen, wobei die Debattenthemen und das Niveau der Debatten aufregend war. Anni Schulz, Annika Rudolph, Natalie Trenkenschuh, Johannes Dötsch, Ella Schäper und Sarah Reißfelder haben als Jurorinnen und Juroren der Qualifikationsrunden in beiden Altersgruppen teilgenommen. Das habt ihr großartig gemacht !

Soll es einverpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler geben ? Sollen die Mandatszeiten für Landtagsabgeordnete begrenzt werden ? Das waren die Finalthemen. Da der Plenarsaal des Landtages für die neue Wahlperiode umgebaut werden muss, wurde das Finale im Haus der Jugend ausgetragen. Hier traten am 21. März vier Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe I (8.-10. Klasse) und vier der Altersgruppe II (11-13. Klasse) gegeneinander an. Die Jury kürte anschließend die Sieger und bewertete dabei Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Rund 10000 Schülerinnen und Schüler von 91 Schulen haben in Rheinland-Pfalz am Wettbewerb teilgenommen. Folgende Schülerinnen und Schüler haben ihr Ticket zum Bundeswettbewerb nach Berlin gelöst : AG I : Finja Witthaus aus Kaiserslautern und Amin Dhaou aus Ludwigshafen und in der AG II : Kenny Bertleff aus Germersheim sowie Kari Preuschoff aus Westerburg.

Das « Haus der Jugend » sei ein passender Rahmen für den Wettbewerb « Jugend debattiert », meinte die Vizepräsidentin des Landtages, Kathrin Anklam-Trapp, denn es sei ein zentraler Begegnungsort für junge Menschen. Für sie steht der Wettbewerb für « das, was unsere parlamentarische Demokratie im Kern ausmacht : den fairen, sachlichen und respektvollen Austausch von Argumenten, der natürlich auch leidenschaftlich sein darf. Der Wettbewerb und auch die Politik leben davon, dass junge Menschen ihre Stimme erheben und diese auch gehört wird. (…) Ohne Hass, Hetze und Menschenfeindlichkeit. ´Jugend debattiert`bildet dafür eine tolle Möglichkeit. »

Auch Bildungsminister Teuber betonte, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbes « Botschafterinnen und Botschafter für eine freie Meinungskultur und ein demokratisches Miteinander » seien.

Christoph Dünnwald-Rommel

Schulkoordinator und Trainer bei Jugend debattiert