Exkursion der Klasse 10b
Weimar:
eine Stadt der Hochkultur mit den Schriftstellern Schiller und Goethe, Herder, Wieland, mit der Musikern Bach und Liszt, als Ort der Gründung der Weimarer Republik nach dem Ersten Weltkrieg, mit dem Bauhaus als hochmoderner Architektur- und Designrichtung: eine Stadtführung hat uns dies näher vermittelt und die Stadt mit diesen positiven Aspekten gefüllt.
Unterkunft:
eine idyllisch gelegene (man kann auch sagen völlig abgelegene) Jugendherberge, nur für uns, mit eigenem Charme (man kann auch sagen mit einfacher Ausstattung), mit enger Zufahrt, die unser Busfahrer Kurt 4x meisterlich geschickt durchfährt.
Gedenkstätte Buchenwald:
Ein Ort der Unkultur, der völligen Entmenschlichung der Gefangenen, mit unvorstellbarer Grausamkeit der Wächter und des Lagersystems und einem Zynismus seitens der SS, der sprachlos macht. Im Geschichtsunterricht wurde die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur behandelt, hier zeigt sich die Praxis der Unterdrückung und Demütigung: Brutalität der Wächter, Wachhunde mit besserer Behandlung als die Insassen, der Tod als tagtäglicher Begleiter.

Wieder Weimar: eigene Erkundungen wie die Anna-Amalie-Bibliothek, ein Picknick im Park mit erfreulichen Begegnungen, eine interessante Innenstadt und vieles mehr.
Das war keine Klassenfahrt im herkömmlichen Sinn, sondern kurz gesagt: eine wertvolle Exkursion.
