Studienfahrt nach Dresden 2017

Musik, Literatur und Theater in Dresden

Genau unter diesem Motto sollte für uns Schüler und Schülerinnen der AG „Musik-Literatur-Theater“ unsere Studienreise nach Dresden beginnen. Fast fünf Tage lang durften wir zusammen mit Eltern sowie Frau Dold und unter der ausgezeichneten Führung von Frau Molitor diese Stadt erleben. Und genau wie dieses Zitat von Erich Kästner es schon andeutet, lernten wir dabei die zwei Seiten dieser barocken Perle an der Elbe kennen: auf der einen Seite die Stadt, die dem Guten, Schönen, Wahren gewidmet ist; das Elbflorenz; der Inbegriff von barockem Glanz mit seinen unermesslichen Kunstschätzen; der Wohnort von Persönlichkeiten Caspar David Friedrich, Otto Dix, Fjodor Dostojewski, Karl May; Robert Schuman oder Richard Wagner; auf der anderen Seite eine Stadt mit einer unglaublich erschütternden und erschreckenden Geschichte.

Mittwoch, der 24.5.2017

Unserer Fahrt war eine lange und ausführliche Vorbereitungszeit mit einer Vielzahl von Referaten zur Geschichte, Architektur und Kunst dieser Stadt vorausgegangen und so erwarteten wir gut gerüstet und gespannt das Christi Himmelfahrtswochenende 2017. Am 24.5.2017 brachen wir dann mittags endlich voll Freude und mit großen Erwartungen Richtung Osten auf – auch wenn unsere Geduld erst einmal stark auf die Probe gestellt werden sollte. Für die etwas mehr als 500 Kilometer benötigten wir durch ein völliges Verkehrschaos mehr als neun Stunden Fahrtzeit. Aber mit einigen FAZ-Artikeln, Fragen zur allgemeinen Bildung, die Frau Molitor uns immer wieder stellte, und einer Reihe von sächsische Witzen ging auch diese Fahrt herum und wir wurden letztendlich mit einem guten Abendessen (im Coselpalais) und einem ersten nächtlichen Blick auf diese wunderschöne Stadt Dresden belohnt. Einen ersten Programmpunkt - ein Orgelkonzert in der Hofkirche auf einer der weltbekannten Silbermannorgeln – verpassten wir allerdings leider.

Donnerstag, der 25.5.2017

An diesem Donnerstag hieß es nun endlich: die Stadt erobern. Von unserer sehr günstig gelegenen Jugendherberge war es nur ein kurzer Weg zur Altstadt, dem historischen und kulturellem Herz und Mittelpunkt der Stadt. So begann nach einer kurzweiligen Einleitung von Frau Molitor (wer hätte zum Beispiel gedacht, dass der Kaffeefilter oder die Zahnpasta Dresdener Erfindungen sind) unser erster Stadtrundgang. Unsere erste Station, die Annenkirche, schlug sofort zu Anfang eine Brücke zu aktuellen Diskussionen. Die relativ kleine Kirche verursachte in den vergangenen Monaten Schlagzeilen (nicht zuletzt auch thematisiert in der FAZ) durch die Diskussionen rund um ein neues Altarbild. Dieses moderne Kunstwerk zeigt einen Lebensbaum mit Medaillons unter einem Regenbogen. Auslöser der Kontroverse war die äußerst mutigen Darstellungen in den Medaillons: Umkehrung des Pieta- Motivs (der Mann hält eine Frau in seinen Armen); ein Schiff des Lebens, das sehr stark an ein überfülltes Flüchtlingsboot erinnert und – vor allem kontrovers diskutiert­– eine Christusfigur mit schwarzer Hautfarbe. Wir kamen schnell darin überein, dass dies ein äußerst mutiges, mit Sehgewohnheiten brechendes und sehr gut gelungenes Altarbild ist.

Wir setzten unseren Stadtgang fort und gelangten über den Postplatz (Schauplatz des Aufstandes am 17. Juni 1953, hier demonstrierten 20.000 Menschen) endlich zum historischen Kernstück und Herzen von Dresden, dem unfassbar einzigartigen Architekturensemble rund um den Theaterplatz herum, einer Kulisse, die einem den Atem verschlägt. Fürs erste blieb nur genügend Zeit, um das Taschenbergpalais genauer zu betrachten, das der berühmte Kurfürst August der Starke für seine Geliebte, die Gräfin Cosel, erbauen ließ – praktischerweise genau neben dem Residenzschloss, also seiner eigenen Residenz. Ein Übergang (der Seufzerbrücke in Venedig nachempfunden) ermöglichte sogar einen ungesehenen Besuch im Taschenbergpalais. Ironischerweise bietet eine ähnliche Brücke auf der anderen Seite des Residenzschlosses einen Übergang in die Hofkirche. Es stellt sich nun nur noch die Frage, welche Brücke August öfter benutzt hat, die in die Kirche oder die zu seiner Geliebten.

Obwohl noch nicht vollständig beendet, unterbrachen wir unseren Stadtgang: Die Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau des Zwingers erwartete uns. Schon der junge Goethe schrieb über seinen Besuch in dieser weltberühmten Gemäldegalerie: „Meine Verwunderung überstieg jeden Begriff.“ Diese Verwunderung ergriff auch uns. Wir erlebten eine wirklich ausgezeichnete und kompetente Führung durch diese Sammlung von Meisterwerken. Wir lernten nicht nur die absoluten Highlights kennen, sondern lernten wirklich, zu sehen und zu verstehen, sei es nur, die Bedeutung einer Schnecke in einem Verkündigungsbild zu deuten oder den diagonalen Aufbau von barocken Gemälden zu erkennen. Immer wieder in die Führung miteinbezogen, analysierten und interpretierten wir Correggios „Heilige Nacht“, Rembrandts „Ganymed in den Fängen des Adlers“, Giorgiones „Schlummernde Venus“ und vor allem natürlich Raphaels „Sixtinische Madonna“. Kurz gesagt: Es war eine wirklich hervorragende Führung.

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Architektur und Geschichte näherbrachte. Und hier begegneten wir auch wieder einem der dunklen Kapitel der Dresdener Geschichte wieder: dem Untergang im Feuersturm am 13. und 14. Februar 1945, als Dresden vollständig zerbombt wurde. Eine Bildgalerie in der Kreuzkirche zeigte das massive Ausmaß der Zerstörungen rund um die Kirche. Es waren zutiefst erschütternde und erschreckende Bilder. Bei der anschließenden Glockenturmbesteigung bot sich uns ein wunderbarer Rundblick über die gesamte Stadt. Außerdem standen wir so an der Stelle, von der Richard Wagner während der Märzrevolution 1848 die Truppenbewegungen beobachtete. Aktiv mitkämpfen wollte der Revolutionär Wagner wahrscheinlich dann doch nicht.

Der Abend hielt ein weiteres Highlight bereit: Zum ersten Mal betraten wir die Semperoper, eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt, Uraufführungsort von unzähligen Werken (unter anderem 3 Opern von Wagner und 8 von Richard Strauss) und Mittelpunkt des musikalischen Lebens in Dresden. Albert Lortzings Oper „Der Wildschütz“ stand auf dem Programm. Diese handlungsmäßig unglaublich komplexe und verwirrende Oper garantierte mit ihrem Verkleidungs- und Verwechslungsspiel viel Witz – auch, da wir eine wirklich gute Inszenierung geboten bekamen, die nicht zu kitschig und vor allem gut gesungen und gespielt wurde. Obwohl die Musik immer fröhlich und heiter ist, die Oper also stets eine Komödie bleibt, verstecken sich hinter dieser lustigen Fassade aber auch häufig Seitenhiebe auf die Gesellschaft, insbesondere auf den Adel. Gerade diese untergründige, freche Gesellschaftskritik in Verbindung mit der heiteren Musik macht diese Oper unglaublich interessant und lohnenswert.

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Theaterplatz mit Semperoper

Nach diesem gelungenen Opernabend ließen wir den Tag bei gutem Essen und mit gutem Wein ausklingen und kehrten erst gegen 1 Uhr in die Jugendherberge zurück.

Freitag, der 26.5.2017

Auch der Freitag begann in dem Teil der Altstadt, in dem wir uns gestern schon lange aufgehalten hatten. Wir kehrten also Richtung Theaterplatz zurück, um das Gebäude zu entdecken, das man wohl zusammen mit der Frauenkirche am stärksten mit dem barocken Dresden assoziiert: den Zwinger. Gerade in dem weichen Morgenlicht gab dieses Musterbeispiel für Barock ein unbeschreibliches Bild ab und man kann ohne weiteres Kästners Worte von Beginn zitieren: auch wir wussten, was schön ist.

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Wallpavilion des Zwingers

Ortswechsel: Wie schon am Vortag löste ein Highlight das andere ab. Wir erlebten eine gute Führung durch die Sammlungen des Residenzschlosses der Wettiner, der sächsischen Kurfürsten. Die Führung bot nicht nur einen eindrücklichen Querschnitt durch die Meisterwerke des Grünen Gewölbes, der Schatzkammer der Wettiner, sondern führte uns auch durch die neue, in der FAZ hervorragend rezensierte Ausstellung „Macht und Mode“. Diese befasst sich eindrucksvoll mit der Entwicklung der Mode am Hofe der Wettiner. Ausgestellt sind unter anderem einige original erhaltene Prunkgewänder der Wettiner.

Erneuter Ortswechsel: Wir gelangten zum wohl bekanntesten, markantesten und wohl auch symbolträchtigsten Gebäude von ganz Dresden: die „steinerne Glocke“, die Dresdener Frauenkirche mit ihrer weltbekannten, steinernen Kuppel. Wir nahmen an einer Orgelandacht in Verbindung mit der Versöhnungsliturgie von Coventry teil. Dieselbe Liturgie wird freitags in der Kathedrale des von den Nazis zerstörten Coventry und in vielen Kirchen rund um die Welt abgehalten und ist somit Symbol der Versöhnung. Durch die Versöhnungsliturgie und der anschließenden zentralen Kirchenführung kamen wir auch wieder in Verbindung mit der Zerstörung im Bombenhagel am 13. und 14. Februar 1945. Wohl kein anderes Gebäude steht so symbolträchtig für die Zerstörung im Feuersturm dieser Nacht. Und trotz der wiederauferstandenen Pracht blieb der Gedanke an dieses Schrecknis. Wir verstanden Gerhard Hauptmanns Worte, wenn er 1945 schreibt: „Wer das Weinen verlernt hatte, der lernte es wieder beim Untergang Dresdens.“ Schönheit und Schrecken, der strahlende Glanz der Musik und das erschütternde Erinnern waren in diesem Gebäude verbunden, wie kaum an einem anderen Ort. Es ist eine zu Stein erstarrte Antithese.

Zurück zur reinen Pracht: Nach einer kurzen Pause setzten wir unseren Stadtgang fort, unter anderem mit der 500 Meter langen Brühlschen Terrasse, dem „Balkon Europas“, dem wohl beeindruckendsten Abschnitt des Elbufers. Diese prunkt unter anderem mit einer Vielzahl von Denkmälern und Skulpturen und einer Reihe von Prachtbauten, z.B. der Kunstakademie, an der Künstler wie Otto Dix, Gottfried Semper und Gerhard Richter lernten und lehrten. Und natürlich machten wir uns auch auf die, übrigens erfolgreiche Suche nach dem Daumenabdruck, den August der Starke mit bloßer Hand im Geländer der Brühlschen Terrasse hinterlassen haben soll.

Nach diesen Erfahrungen folgte freie Zeit, die wir individuell nutzen konnten. So unternahmen einige eine „Pilgerfahrt“ zur Lukaskirche, in der unzählige Klassikaufnahmen entstanden sind. Andere besuchten die Gemäldegalerie Neue Meister im Albertinum mit hervorragender Kunst von Romantik bis Gegenwart. Nur um ein paar Namen zu nennen: Caspar David Friedrichs „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“, das Triptychon „Der Krieg“ von Otto Dix und eine Vielzahl von Gemälden der „Brücke“-Maler. Kurz: für Kunst seit der Romantik sicherlich eine der bedeutendsten Sammlungen in Deutschland.

Der Abend stand wieder ganz im Glanze der Musik und zwar mit einem weiteren Besuch der Semperoper. Statt einer Oper stand dieses Mal allerdings das hervorragende Konzert des Birmingham Symphony Orchestra mit einer vielversprechenden Auswahl von Werken auf dem Programm. Dementsprechend hoch war bei einem solchen Orchester die Erwartungshaltung. Den Beginn machte die Pariser-Symphonie von Mozart, die dieser während seines Parisaufenthaltes schuf. Die Pariser liebten es laut und effektvoll. Genau das bot Mozart ihnen. Die Orchestergröße ist riesig für die damalige Zeit, zum ersten Mal verwendet Mozart auch Klarinetten. Immer wieder gibt es Überraschungen, bricht Mozart komödiantisch mit der Erwartungshaltung des Zuhörers, führt er Motive eben anders aus als gewohnt. Dies alles erzeugt eine unglaubliche Spannung. Es folgte Benjamin Brittens „Sinfonie für Violoncello und Orchester“. Mstislav Rostropowitsch, der bei der Uraufführung den Solopart übernahm und dem das Stück gewidmet ist, schrieb an Benjamin Britten: „Schreibe für das Cello alles, was Dein Herz Dir diktiert, egal wie schwer es ist; meine Liebe für Dich wird mir helfen, alle Töne zu meistern, selbst die unmöglichen.“ Gesagt, getan: Britten schuf ein Werk von unglaublichem Schwierigkeitsgrad.

Den Abschluss bildete Robert Schumanns „Frühlingssymphonie“, das vielleicht am besten gespielte Stück des Abends. Von Schumann in einer wirklich glücklichen und befreiten Phase seines Lebens geschrieben, tönte uns die energiereich gespielte, optimistische und von Lebensdrang und Wille zum Leben durchflutete Symphonie entgegen. Kurz gesagt: Es war ein würdiger Abschluss dieses musikalisch hervorragenden Abends. Mit nur wenigen, leichten Fehlern leitete uns das Orchester durch einen höchst anspruchsvollen Abend. Kritisieren konnte man nur auf hohem Niveau.

Genauso fröhlich, wie die Semperoper uns entlassen hatte, ließen wir den Abend bei gutem Essen ausklingen. Tim Hoffmann unterhielt uns äußerst gut mit seinem wunderbar witzigen Referat über die sächsische Sprache und der sächsischen Interpretation von Isoldes Liebestod (Richard Wagner war ja Sachse). So beendeten wir den langen Tag bei gutem Abendessen, gutem Trinken und mit viel Gelächter in bester Lage nahe der Semperoper.

Samstag, der 27.5.2017

Dieses Mal ein Zielwechsel, nicht mehr in die Altstadt. An diesem Samstag stand die andere Elbseite und die Dresdener Umgebung im Mittelpunkt. Mit einer „Fahrt der Superlative“ sollten wir diese Umgebung erkunden.

Doch zuerst hieß es noch einmal: ein letztes Mal der Zwinger. Denn um ein Referat über Kunst zu hören, gibt es wohl keinen besseren Ort als dieses Meisterwerk des Barock. Und so gelang mit Sophies Referat über die Künstlervereinigung „Die Brücke“ eine Art Symbiose aus klassischer Moderne und barocker Pracht. Zumindest gedanklich erlebten wir eine Vereinigung von Moderne und Barockgefühl.

Doch nach diesem kurzen Exkurs in die (Dresdener) Kunstgeschichte folgte dann die schon genannte „Rundfahrt der Superlative“. Den Anfang machte eine Stadtrundfahrt per Bus, die uns nun auch zum ersten Mal auf die andere Elbseite führen sollte, vorbei an der Villa, in der Erich Kästner viele Zeit seiner Kindheit verbracht hat, durch das Villenviertel „Weißer Hirsch“, den Schauplatz von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“, bis letztlich nach Loschwitz. Die Fahrt verband Neues mit uns schon Bekanntem, aber Wiederholung ist nicht umsonst die Mutter allen Erinnerns. Der Grund für unseren Halt in Loschwitz war die Fahrt mit der Schwebebahn, die uns letztendlich einen großartigen und lohnenswerten Blick auf Dresden ermöglichte.

Unsere Busfahrt endete in Pillnitz, der Sommerresidenz und dem Lustschloss von August dem Starken, der dieses Schloss per Gondel über die Elbe erreichte (Venedig war wie sooft Vorbild). Besonders bei dem strahlenden Wetter, muteten Schloss und Park geradezu exotisch an. Und so wunderte es auch nicht, als wir hier, mitten in Sachsen, vor der ältesten Kamelienpflanze Europas standen, die übrigens ein eigenes, fahrbares Gewächshaus besitzt.

Der Aufenthalt in Pillnitz war allerdings nur kurz und so mussten wir uns bald wieder auf den Weg machen. Der Rückweg erfolgte dieses Mal per Raddampfer. So erlebten wir noch einmal eine ganz neue Perspektive auf Dresden und Umgebung, dieses Mal vom Wasser der Elbe aus. In Dresden wieder angekommen hieß es weiterhin: die Stadt erkunden, vorerst allerdings individuell. Und so besuchten einige die städtische Galerie, andere, falls am Vortag noch nicht, die Gemäldegalerie Neue Meister.

Nach diesen zweieinhalb Stunden vollendeten wir vollends unseren Stadtgang III und zwar im Herzen der vergangenen Macht, im Residenzschloss.

Der Abend blieb diesmal frei von Programmpunkten. Doch etwas erschöpft von den langen Tagen, fanden wir uns dann um 19:30 Uhr zum gemeinsamen Abendessen. Aber auch ohne Programmpunkt kam keine Langeweile auf – ganz im Gegenteil. Es wurde wohl der emotionalste Abend, voll von hitzigen Debatten über Politik, Religion und Gesellschaft. Aber auch das gehörte dazu: heftige Debatten und trotzdem, trotz konträrer Positionen, am Ende versöhnt in die Jugendherberge zurückkehren zu können.

Sonntag, der 28.5.2017

Dieser Sonntag bedeutete, unseren Abschied von Dresden nehmen zu müssen, und ohne weiteres hätte man Carl Maria von Weber zitieren können: „Je schärfer ich den Gedanken ins Auge fasse, Dresden zu verlassen, je schwerer wird es mir.“ Ich bin mir sicher, wir dachten alle genauso.

Und trotzdem mussten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg machen, vorerst aber nicht Richtung Koblenz, sondern mit dem Ziel Zwickau. Hier entstanden durch den in Winningen geborenen Audi-Gründer August Horch die ersten Audi-Werke. So wurde mit einer wieder einmal ausgezeichneten Führung durch das August-Horch-Museum auch unser Technikinteresse gestillt.

Auch die Brücke zu unseren Tagen in Dresden wurde noch einmal geschlagen. Wir lernten das Leben von Robert Schumann, dessen 1. Symphonie wir in Dresden gehört hatten, und seiner Frau Clara kennen, diesem wohl berühmtesten Komponistenpaar der Romantik. Und wo geht dies besser als im Geburtshaus von Robert Schumann, dem Ursprung und Ausgangspunkt für eines der wichtigsten Schaffenswerke in der Romantik, Eine gewisse Ehrfurcht vor der Genialität, die dieses Haus geboren hatte, erfasste uns. Es war ein würdiger Abschluss dieser Studienfahrt. Und doch mussten wir uns auch hiervon wieder trennen und so startete die endgültige Rückfahrt nach Koblenz, allerdings an so viel Wissen, Erfahrungen und eindrucksvollen Erinnerungen reicher.

Herausragend geleitet von Frau Molitor, haben wir die beiden Gesichter dieser Stadt Dresden kennengelernt, die trotz ihrer erschreckenden und traurigen Geschichte eine unglaubliche Faszination ausübt.

Unser Dank gilt vor allem Ihnen, Frau Molitor ! Sie haben unzählige Stunden in Vorbereitung, Planung und Organisation investiert, sind bereits im Vorfeld mehrere Male nach Dresden gereist und haben so eine perfekte Studienfahrt ermöglicht. Vielen Dank !


Maximilian Dazert, 1. Juli 2017

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