Premiere der Theater-AG

Die Theater-AG „Bühnentaucher“ präsentiert am 20.08. und 21.08.2026 mit „Schneewittchen braucht kein WLAN“ die Uraufführung einer modernen Märchenkomödie.
Das von einer Schülerin verfasste Stück verbindet klassische Märchenfiguren mit den Themen Social Media und Künstliche Intelligenz. Zwischen Influencerinnen, Likes und einem allwissenden KI-Spiegel entfaltet sich eine Geschichte über Freundschaft, Glück und die Frage, was im Leben wirklich zählt.
Humorvoll, überraschend und zugleich nachdenklich lädt das Stück zu einem Theaterabend für die ganze Familie ein, der zeigt, dass echtes Glück oft dort beginnt, wo der Bildschirm ausgeht.
Im Gespräch mit Aurelia Steiner
Für unsere Homepage haben wir mit Aurelia Steiner gesprochen. Die Schülerin verfasste das Theaterstück „Schneewittchen braucht kein WLAN“ auf Grundlage einer Idee von Theater-AG-Leiterin Dorothee Lochner. Während des Entstehungsprozesses wurde sie von ihr begleitet und unterstützt.
- Wie bist du zu dem Projekt „Schneewittchen braucht kein WLAN“ gekommen?
„Während einer Projektwoche vor den Sommerferien hatte ich ein kleines Theaterstück geschrieben. Im Anschluss sprach mich Dorothee Lochner an, die für die Theater-AG ein neues Stück entwickeln wollte. Der Titel Schneewittchen braucht kein WLAN stand bereits fest. Genau dieser Titel hat sofort mein Interesse geweckt, weil er Märchen und digitale Welt auf besondere Weise miteinander verbindet.“
- Wie lief die Arbeit an dem Stück ab?
„Im weiteren Verlauf hat sich das Stück Schritt für Schritt entwickelt. Nach und nach entstanden die verschiedenen Figuren, ihre Konflikte und schließlich die Handlung, die immer wieder überarbeitet und weitergedacht wurde.“
- Was fandest du an diesem Prozess besonders spannend?
„Besonders spannend war für mich, wie aus einem kleinen Ausgangspunkt nach und nach eine eigenständige Handlung entstanden ist. Gleichzeitig haben die vielen Ideen, die während der Zusammenarbeit entstanden sind, immer wieder neue Impulse für die Geschichte gegeben.“
- Gab es auch Herausforderungen bei der Entstehung des Stücks?
„Ja. Immer wieder musste entschieden werden, welche Ideen ihren Weg ins Stück finden und welche vielleicht zu umfangreich geworden wären. Die Balance zwischen Humor, digitalen Themen und einer verständlichen Geschichte zu finden, war dabei nicht immer einfach.“
- Wie war es für dich, zu sehen, wie deine Texte auf die Bühne kommen?
„Am Anfang war es sehr ungewohnt, die eigenen Texte einmal richtig gesprochen zu hören. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt. Die Proben zu begleiten, hat mir viel Spaß gemacht. Außerdem konnte man dabei gut erkennen, welche Stellen bereits gut funktioniert haben und an welchen Stellen der Text noch weiterentwickelt werden konnte.“
- Gab es eine Figur oder Szene, die dir beim Schreiben besonders ans Herz gewachsen ist?
„Besonders ans Herz gewachsen ist mir eine Szene mit der Königin. An ihr fand ich besonders spannend, dass die Figur in unserem Stück eine andere Entwicklung nimmt, als man sie aus dem klassischen Märchen kennt. Mehr möchte ich dazu aber noch nicht verraten.“
- Was nimmst du persönlich aus diesem Projekt mit?
„Für mich bleibt vor allem die Erfahrung, dass aus einer kleinen Idee etwas Großes entstehen kann. Außerdem habe ich gelernt, dass bekannte Märchenfiguren auch heute noch spannende Geschichten erzählen können, wenn man sie in die Gegenwart versetzt. Die Arbeit an dem Stück hat mir so viel Freude gemacht, dass ich ein solches Projekt jederzeit wieder machen würde.“
