Studienfahrt der MSS 12 nach Elburg

Studienfahrt der MSS 12 nach Elburg

Vom 18. bis zum 22. Mai 2026 reisten 26 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Herrn Petri und Frau Pyanka auf Kursfahrt nach Elburg am Veluwemeer in den Niederlanden. Die An- und Abreise erfolgte bequem mit dem Reisebus ab und nach Koblenz. Vor Ort verbrachten wir die Woche im Sportcamp Lifetimesport, wo wir auf insgesamt fünf Bungalows aufgeteilt waren, vier für uns Schülerinnen und Schüler sowie ein Bungalow für die Lehrkräfte. Betreut und angeleitet wurden wir die gesamte Woche über von den Teamern von Lifetimesport  Rico und Job.

 

Tagesberichte:

Tag 1 , Montag:

Pünktlich um 8:00 Uhr startete unsere Kursfahrt von Koblenz aus mit dem Reisebus. Auf dem Weg machten wir eine ganz kurze Pause und eine weitere Rast von ca. 30 Minuten, sodass wir gegen Mittag am Zielort in Elburg am Veluwemeer eintrafen. Dort lernten wir auch gleich unsere Teamer von Lifetimesport kennen, die uns die Woche über begleiten würden.

Aufgeteilt waren wir auf vier Bungalows sowie einen Bungalow der Lehrer, welches einem Gewächs- oder Gartenhaus ähnelte (ein scherzhafter Insider der Kursfahrt). Nachdem wir die Bungalows bezogen hatten, gab es eine Vorstellungsrunde und uns wurde erklärt, wie der restliche Tag verlaufen würde.

An diesem Tag machten wir „Brettspiele, allerdings nicht im wörtlichen Sinne, sondern wir absolvierten auf Surfbrettern einige spielerische Balanceübungen. Bevor es losgehen konnte, bekamen wir unsere Neoprenanzüge. Erst einmal ging es nur darum aufzustehen, während eine Person das Brett festhielt, und zu versuchen, einmal auf dem Brett zu springen. Danach sollten wir zu zweit versuchen, auf dem Brett aufzustehen und zu zweit „Schere, Stein, Papier“ zu spielen. Wer verlor, musste einen Schritt in Richtung des der Person näheren Endes des Brettes gehen, sodass die Person, die öfter verlor, irgendwann zu sinken begann.

Die Königsdisziplin der Balanceübungen war es dann, dass mit sechs Personen und zwei Brettern pro Gruppe zusammengegangen wurde: Zwei Personen hielten die Bretter parallel zueinander fest. Die anderen stiegen erst mit zwei Personen auf die Bretter und mussten dann die Plätze und Bretter wechseln. Funktionierte das, kam eine dritte Person hinzu, und funktionierte das noch, die vierte. Danach paddelten wir mit den Brettern in Richtung Strand, wo wir übten, mit Anlauf auf das Brett zu springen und ins Wasser hineinzugleiten. Bevor die Wassereinheit endete, sollten wir die Bretter so zurücktransportieren, dass alle Bretter von nur zwei Personen geschoben werden konnten und alle Personen darauf saßen, wir bauten also ein „Surfbrettfloß“. Nach dieser ersten Wassereinheit hatten wir den Abend zur freien Verfügung und es wurde in den einzelnen Bungalows ein erstes Mal gekocht.

Tag 2 , Dienstag:

Der Tag begann mit einer freiwilligen Frühsporteinheit um 8:00 Uhr für eine Stand-Up-Paddle-Tour. Wir paddelten auf das Veluwemeer hinaus. Irgendwann hielten wir gemeinsam an und sollten uns alle auf unsere Bretter setzen. Dort saßen wir dann für 2 Minuten und durften einfach einmal all die Geräusche, Gerüche etc. des Meeres erleben.

Als wir von unserer Tour zurückkamen, gab es bald auch schon Brötchen für das Frühstück. Um 10:00 Uhr trafen wir uns zur Besprechung des Tagesplanes. Es standen zwei Windsurfeinheiten auf dem Plan: eine um 11:00 Uhr und die zweite um 16:00 Uhr.

Die erste Windsurfeinheit begann damit, dass wir an Land besprachen, wie man auf dem Brett steht, wie man das Segel aufrichtet und wie man lenkt (Trockenübungen). Dann ging es ins Wasser, wobei wir die Bretter erst einmal bis in den freien Bereich, weg von den Stegen, zogen. Auf dem Wasser waren wir in zwei Gruppen geteilt, die je einem unserer Teamer zugeteilt wurden. Zwischendurch wurden wir immer wieder zusammengerufen und es wurde uns etwas erklärt. Während die erste Einheit bei vielen noch etwas holprig verlief und viel daraus bestand, das Segel wieder hochzuziehen, wurde es in der zweiten Einheit des Tages schon etwas sicherer. Zwischen den beiden Einheiten hieß es für die meisten von uns einkaufen, um etwas kochen zu können und das Wichtigste für den Rest der Woche zu besorgen.

Tag 3 , Mittwoch:

Am Mittwochmorgen stand eine weitere Windsurfeinheit an, in der wir das Anluven und das Abfallen lernten. Für diejenigen, die einen Windsurfschein machen wollten, hieß es mittags Theorieunterricht.

Am Nachmittag gab es die Wahl, entweder eine Fahrradtour zu machen oder nochmal windsurfen zu gehen. Wer den Windsurfschein machen wollte, musste windsurfen; dort lernten wir noch Dinge wie die Wende, die schnelle Wende und das Aufkreuzen. Die Fahrradtour war eine kurze Tour durch und um Elburg. Dabei waren einige Fahrräder funktionstüchtiger als andere, Frau Pyankas Gangschaltung verweigerte beispielsweise gänzlich ihren Dienst, sodass sie den ganzen Weg ohne fahren musste.

Am Mittwochabend wurde dann gemeinsam gegrillt. Dafür brachte jedes Bungalow einen Salat mit.

Tag 4 , Donnerstag:

Am Donnerstagmorgen gab es nochmal eine freiwillige Frühsporteinheit: Mit Kajaks und Stand-Up-Paddles ging es über das Veluwemeer an einen Strand, wo wir Volleyball spielten, bevor wir zurückpaddelten.

Danach schrieben diejenigen, die einen Windsurfschein machten, ihre Theorieprüfung. Morgens gab es danach dann die Möglichkeit, an einem Volleyballturnier teilzunehmen oder ein letztes Mal Windsurfen zu gehen. Beim Volleyballturnier entdeckten wir Herr Petris verstecktes Volleyballtalent, und die Teams hatten lustige und außergewöhnliche Teamnamen. Beim Windsurfen lernten wir an diesem Morgen ein paar Tricks wie im Sitzen fahren oder mit dem Shoothorn vorn zu fahren. Am Nachmittag wurde Wasserrugby gespielt. Wer wollte, konnte aber auch Kajak, Stand-Up-Paddle oder Tretboot fahren.

Später gab es noch die Neoprenanzugwaschstraße, wo wir all unsere Neoprenanzüge wieder reinigten, und es wurden ein paar erste Aufräumarbeiten in den Bungalows erledigt.


Tag 5 , Freitag:

Am Freitagmorgen hieß es fertig packen, frühstücken und die Bungalows putzen. Vor der Abfahrt fand dann die Reflexionsrunde statt. Danach hieß es ein letztes Mal Tschüss sagen, bevor es gegen 11:00 Uhr auch schon wieder mit dem Bus in Richtung Koblenz ging.