Exkursionsbericht Zentralfriedhof

Exkursionsbericht Zentralfriedhof

Am 19.06.2026 gingen wir (die katholische Religionsgruppe der 8b) mit unseren Fachlehrern Frau Simon und Herrn Matuk auf den Zentralfriedhof in Koblenz, um dem im Unterricht behandelten Thema Tod und Erinnerungskultur näherzukommen.

Zuerst besichtigten wir das Grabmal der Koblenzer Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Bevor wir uns die Gedenkstätte genauer anschauten, mussten wir eine majestätische Torhalle durchqueren. Während wir sie durchquerten, fielen uns die zahlreichen Namenstafeln auf.

Schließlich gelangten wir auf eine Wiese, wo wir auf zahlreiche Grabtafeln der Verstorbenen aufmerksam wurden. Immer wieder fielen uns vertikal in Dreierreihen angeordnete Kreuze auf. Wir vermuteten, dass die Dreierordnung einen Bezug zur christlichen Symbolik der Dreifaltigkeit haben könnte.

Nach dieser Besichtigung machten wir uns in Kleingruppen auf den Weg, den Friedhof zu erkunden. Sofort fielen uns die aufwendig gestalteten Grabsteine auf. Manche waren sehr gepflegt, andere sahen eher alt und verschmutzt aus. Hin und wieder gab es auf den Grabsteinen auch Zitate aus der Bibel, z. B. aus dem Markusevangelium.

Besonders beeindruckt hat mich das Grabmal der Koblenzer Kriegsveteranen aus der Zeit Napoleons. Es bestand aus einer Säule mit den eingravierten Namen der Veteranen. Auf der anderen Seite war ein Adler eingraviert. Darunter befand sich die Inschrift „Von den vormaligen noch übrigen Soldaten Napoleons“. Ganz oben auf der Säule sah man einen Militärhelm, denn es ging um die Soldaten.
Aber auch die Friedwaldbestattung weckte mein Interesse.

Am Ende unserer Besichtigung liefen wir gegen 12:30 Uhr verschwitzt, aber dennoch mit zahlreichen Erinnerungen zurück zum BCGK.

(geschrieben von Martin Ivanov, 8b)