Jugend forscht
Im Februar fanden die Regionalentscheide von Deutschlands größtem naturwissenschaftlichen Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ statt. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ waren gleich 14 Jungforscherinnen und Jungforscher unserer Schule mit insgesamt 9 interessanten Projekten dabei. Gleich drei davon erzielten den 1. Platz in ihrem Fachgebiet und die damit verbundene Qualifikation für die Landeswettbewerbe „Jugend forscht junior“ (bis 15 Jahre) bzw. „Jugend forscht“. Daneben gab es viele weitere Auszeichnungen und unser Vorjahres-Bundessieger Jonathan Baschek war in ganz neuen Rollen beim Wettbewerb vertreten.

Collin Esslinger (MSS 11) erzielte mit seinem anspruchsvollen Projekt „ColBot- der autonome Sammelroboter für eine saubere Umgebung“ den 1. Platz im Fachgebiet Technik und ist damit für den Landeswettbewerb Jugend forscht in Ludwigshafen qualifiziert. Collin entwickelte ein Raupenfahrzeug, das sich autonom in einer ihm unbekannten Umgebung bewegen und orientieren sowie bestimmte Objekte erkennen und lokalisieren kann. Dazu wird eine digitale Karte der aktuellen Umgebung erstellt, die sich während des Fahrens live erweitert. Eine an einem Greifarm montierte Tiefenkamera kann über ein selbst erstelltes KI-Modell bestimmte Objekte erkennen und deren Position in der Karte als Zielpunkte markieren. Damit kann ein optimaler Weg zum Zielpunkt berechnet werden, der das Raupenfahrzeug zu seinem Ziel führt. Das Aufgreifen der Objekte und deren Ablage an einem definierten Sammelpunkt sind wurden bis zuletzt entwickelt und optimiert.

Auch Matti Schönerstedt (7b) wurde für sein Projekt „Bau und Programmierung eines vollautomatischen 3D-Scanners“ mit dem Regionalsieg im Fachgebiet Technik ausgezeichnet.
Mit seinem Projekt will Matti eine Lösung mit gutem Peis-Leistungs-Verhältnis erarbeiten, die ein Objekt automatisch von allen Seiten sowie von oben scannt und ein druckbares 3D-Modell ausgibt. Zum Scannen wurde ein Laser eingesetzt. Um einen Rundum-Scan zu ermöglichen konnte einerseits das Objekt selbst gedreht und andererseits der Laser angehoben werden. Programmierung und Steuerung erfolgte mit einem Raspberry Pi 5.

Ebenso gewann auch Benedikt Rothbrust (8a) im Fachgebiet „Arbeitswelt“ mit seinem Projekt „Konzentration steigern – aber wie?“. Beide siegreichen Schüler sind damit für den Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ in Ingelheim qualifiziert.
Benedikt wollte testen, wie man die Konzentration z.B. bei Schularbeiten steigern kann.Dazu führte er verschiedene Konzentrations-Tests unter unterschiedlichen Bedingungen (z.B. Kaugummi kauen, Frischluft-Zufuhr oder Musik hören) durch und maß parallel dazu die Gehirnwellen der Testpersonen mithilfe eines Low-Cost-EEG-Messgeräts, welches er selbst in Python programmierte. So konnte aus den gemessenen Gehirnwellen ein Konzentrationsindex gemessen und die positive Wirkung von Frischluft auf die Konzentrationsfähigkeit exemplarisch belegt werden.
Die folgende Übersicht enthält alle Projekte unserer Schule:
Fach | Name | Klasse | Thema | Platzierung/Preis |
Technik | Collin Esslinger | MSS 11 | ColBot- der autonome Sammel- roboter für eine saubere Umgebung | 1. Platz (Jufo) |
Technik | Matti Schönerstedt | 7b | Bau und Programmierung eines vollautomatischen 3D-Scanners | 1. Platz (Jufo junior) |
Technik | Emil Meurer | 6a | Klimafreundliches Auto | 3. Platz (Jufo junior) |
Arbeitswelt | Benedikt Rothbrust | 8a | Konzentration steigern – aber wie? | 1. Platz (Jufo junior) |
Biologie | Benjamin Weiler | 9a | Wie funktioniert ein Flaschengarten eigentlich | Anerkennung der Jury (Jufo junior) |
Biologie | Eva Pezer | 5b | Wie Pflanzen besser wachsen: | Anerkennung der Jury (Jufo junior) |
Chemie | Jan Brendemühl, Gabriella Adadevoh, Magnus Geil | 6a | Kann man mit Pelletasche düngen? | Anerkennung der Jury (Jufo junior) |
Mathe/ Inf. | Jakob Steuerwald | 7c | Vokabeltrainer für alle | 3. Platz (Jufo junior) |
Physik | Sebastian Mering | 9c | Dyson-Sphären: Traum oder Zukunft? | 2. Platz (Jufo junior) |
In ungewohnter Rolle blieb auch unser Schülersprecher Jonathan Baschek (MSS 12) dem Wettbewerb „Jugend forscht“ treu. Der Vorjahres-Bundessieger wurde in die Fachjury „Jufo Junior – Arbeitswelt“ aufgenommen und half bei der Auswahl der besten Projekte mit. Außerdem hielt er im Rahmen der Feierstunde eine kleine Festrede, in welcher er auf seine langjährige „Jugend forscht“-Karriere zurückblickte, Jungforscher zum „Dranbleiben“ ermutigte und das große Potenzial des Wettbewerbs verdeutlichte.
Im Namen der Schulgemeinschaft gratulieren die Leiter der Forscher-AG Dr. Matthias Otto und Simon Höffling allen Nachwuchsforschern zu ihren tollen Erfolgen.









