Vokalkonzert 2026
Wenn 100 Stimmen den Klangraum füllen, dann wird es eng – und genau das war das Bild am Ende des Abends. Rund 100 Schülerinnen und Schüler standen gemeinsam auf und neben der Bühne, reichten bis an die Wände und sangen zum Schluss gemeinsam den Kanon „Singen macht Spaß“. Ein Schlussbild, das den Abend auf den Punkt brachte.

Zuvor hatten die Gesangsklassen 5c und 6b, der Unterstufenchor und der Schulchor unter der musikalischen Leitung von Wolfram Hartleif ein Programm gestaltet, das diesen musikalischen Weg sichtbar machte. Die 5c, erst seit acht Wochen im Gesangsklassenunterricht, zeigte mit Stücken wie „Der Herbst ist da“ oder „Meine Seele ist stille in dir“, wie Singen von Anfang an Teil des musikalischen Lernens ist.
Für Heiterkeit sorgte am Ende das Gummibär-Lied. Die 6b führte dieses Arbeiten weiter und spannte den Bogen von „Heller Morgen“ bis zu „Major Tom“. Im Unterstufenchor wurde dann zweistimmig gesungen, begleitet am Klavier. Mit Stücken wie „A Million Dreams“, „Memory“ oder „Believer“ überzeugte der Chor mit einem sehr sauberen, geschlossenen Klang.

Der Schulchor schließlich setzte mit anspruchsvollen A-cappella-Pop-Arrangements noch einmal andere Akzente – mehrstimmig, stimmlich fordernd, konzentriert. Stücke wie „True Colors“, „Feel It Still“, „Sweet Dreams“ und „Stitches“ wurden mit großem Applaus belohnt. Bei „Hoch“ kamen Unterstufen- und Schulchor zusammen, bevor schließlich alle Mitwirkenden gemeinsam den Abend beschlossen. So erzählte das Konzert nicht nur musikalisch, sondern sichtbar durch seine Besetzung eine Geschichte: vom ersten einstimmigen Singen im Gesangsklassenunterricht über zweistimmiges Musizieren bis hin zu anspruchsvollen A-cappella-Arrangements – und am Ende standen alle gemeinsam auf der Bühne.
