Kursfahrt Berlin 03.06.- 07.06.2019


Montag 03.06.2019:

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Am Montagmorgen um 8:30 Uhr trafen sich die 10 Schülerinnen und 4 Schüler mit den beiden Lehrern schwer bepackt am Koblenzer Hauptbahnhof. Von dort sollte unsere Kursfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin starten. Jedoch ließ das erste Hindernis nicht lange auf sich warten: Unser Zug von Koblenz nach Frankfurt Hauptbahnhof hatte bereits in Koblenz eine große Verspätung, weshalb es für uns nicht möglich war, unseren Anschluss in Frankfurt zu erreichen. Somit musste unsere kleine Gruppe, trotz Bemühungen von Frau Rupprecht, ohne Sitzreservierungen weiterreisen.

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Die folgenden 5 ½ Stunden gestalteten sich als recht anstrengend: Unser Anschlusszug war aufgrund hohen Verkehrsaufkommens sowieso schon völlig überfüllt, wir hatten keine Sitzplätze und zu allem Übel versagte die Klimaanlage auch noch ihren Dienst. Hinzu kam eine weitere Stunde Verspätung. Doch von alledem ließen wir uns nicht die Laune verderben! Wir spielten Spiele aus unserer Grundschulzeit, wie zum Beispiel „Wörterschlange“. Jedoch zollte die Hitze bald ihr Tribut, sodass ein Tier mit dem Anfangsbuchstaben R schon bald ein Rasenmäher war und Filmtitel kurzerhand erfunden wurden.

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Um 18 Uhr erreichten wir dann erschöpft aber glücklich das Hotel aletto. Es war endlich Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Damit der erste Tag nicht vollkommen von unserer schwierigen Anreise geprägt war, entschieden wir uns wenigstens noch den Alexanderplatz und das Brandenburger Tor zu besichtigen.

 Von dort aus konnten wir dann in kleinen Gruppen ein Restaurant unserer Wahl aufsuchen. So kehrte eine Gruppe in ein kleines italienisches Restaurant in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor ein. Die andere Gruppe hingegen ließ es sich mit leckeren Burgern gut gehen.

Den Abend haben wir dann auf der Dachterrasse unseres Hotels ausklingen lassen.

 

Dienstag 04.06.2019:

Der Wecker klingelte am Dienstagmorgen schon bei allen früh, denn um 10 Uhr stand eine Fahrradtour entlang der Berliner Mauer an.

Zwei Schülerinnen konnten leider nicht an der Fahrradtour teilnehmen, da sie sich in der letzten Nacht nicht gut fühlten. Um diese kümmerte sich Frau Rupprecht fürsorglichst, sodass es den beiden bald wieder besser ging.

Die anderen 12 Schüler/innen fuhren zur gleichen Zeit mit Herrn Rivinius zu der Berliner Kulturbrauerei, wo der Startpunkt für unsere Tour war. Unser Tourguide Jens, ein freundlicher Dresdener, geleitete uns mit den Fahrrädern durch den Großstadt-Dschungel. So pendelten wir zwischen Ost- und Westberlin, konnten eine echte „Todeszone“ besichtigen und machten - ganz wichtig - viele Trinkpausen. Bei wunderschönem Sonnenschein und weit über 30 Grad hatten wir herrliches Wetter, brutzelten aber auch ganz schön.

Nach der Fahrradtour hatten wir unseren freien Nachmittag, was für die Mehrheit eine Shoppingtour quer durch Berliner bedeutete.

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Um 20 Uhr traf sich dann die ganze Gruppe wieder am Brandenburger Tor, um gemeinsam essen zu gehen. Als Lokalität hatte man sich dabei aufgrund von Empfehlungen auf den Italiener geeinigt, den die eine Gruppe schon am Abend zuvor besucht hatte. Dort verbrachten wir einen schönen, ausgelassenen aber auch gemütlichen Abend bei Pesto, Pasta und Pizza.



Mittwoch 05.06.2019:

Unser dritter Tag gestaltete sich unter dem Motto „Jüdisches Berlin“: So begann die Tour im Jüdischen Museum, wo wir viel über die Geschichte des Architekten des Museums Daniel Libeskind erfuhren. So stellte sich auch unser Guide als ein Riesenfan von diesem heraus. Daher stand mehr die Architektur des Museums selbst und weniger die Geschichte der Juden in Deutschland im Vordergrund.

Nach kurzem, aber dank der Hitze (36° und pure Mittagssonne) doch anstrengendem Fußweg, erreichten wir die Ausstellung „Topographie des Terrors“. Dort hatten wir Zeit, uns die Ausstellung anzusehen oder einfach mal eine kurze Verschnaufpause einzulegen.

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Anschließend folgte die Fütterung der hungrigen Schüler mit echter Berliner Currywurst und Pommes, wodurch alle wieder neue Energie für den weiteren Tag schöpften.

Gestärkt ging es dann weiter zur neuen Synagoge, wo wir eine überaus interessante und an uns angepasste Führung mit Sitzgelegenheiten genießen durften.

Den Abend verbrachten wir mit einem leckeren Essen in den Hackeschen Märkten und Cocktails auf der Hotel-Terrasse.

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Donnerstag, 06.06.2019:

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Der Morgen startete mit einem individuellen Programm, der wahlweise mit einer Besichtigung der Alten Nationalgalerie, einer Shoppingtour oder auch Entspannen im Hotel verbracht wurde.

Treffpunkt mit allen war dann an der Spree für eine gemeinsame Spreefahrt in der Mittagshitze. Dabei konnten viele Sehenswürdigkeiten wie das Regierungsviertel oder auch die Museumsinsel mal aus einer anderen Perspektive bestaunt werden. Obwohl regelrecht in der Sonne zerflossen, war dies ein Erlebnis, was wir nicht missen wollen.

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Es folgte eine ausgiebige Mittagspause, die für eine kleine Stärkung genutzt wurde.

Während wir uns anschließend auf den Weg zu unserem nächsten Treffpunkt, den Hackeschen Höfen, machten, wurde die Hitze von einem heftigen Gewitter abgelöst. Somit waren wir kurz davor in den Straßenpfützen unfreiwillig schwimmen zu gehen.

In zwei kleinen Gruppen erkundeten wir zeitgleich das Anne Frank Zentrum sowie das Otto Weidt Museum.

Im Anschluss dazu machten sich vier Schüler zusammen mit Frau Rupprecht zum Friedrichstadt Palast auf, wo an diesem Abend die spektakuläre und atemberaubende „VIVID Grand Show“ stattfand.

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Aufgrund der phänomenalen Sitzplätze in der ersten Reihe fühlte man sich als Teil der Show. Die bunten Kostüme, mitreißenden Songs und faszinierende akrobatische Kunststücke sorgten dafür, dass wir uns an diesen Abend noch lange erinnern werden.

Unseren letzten gemeinsamen Abend in Berlin genossen wir in gemütlicher Runde mit allen in der Hotelbar bei leckeren Cocktails.



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Freitag, 07.06.2019:

 Um 6 Uhr klingelte nach einer anstrengenden, aber sehr schönen Woche und einer viel zu kurzen Nacht der Wecker, sehr zur Freude der Allgemeinheit (hier findet ihr das Stilmittel der Ironie ;-) ...).

Nach dem Frühstück wurden die letzten Teile in den Koffer gepackt und so manches Gepäckstück bedurfte etwas mehr Kraftaufwand, um es schließen zu können.

Wir beendeten unsere Kursfahrt mit einem Besuch im Reichstagsgebäude, wo wir an einer turbulenten Sitzung im Plenarsaal teilgenommen haben. Thema der Diskussionen war das neue Asylrecht und die Aufenthaltsgenehmigung. Danach hatten wir die Möglichkeit, mit einem Mitarbeiter von Detlev Pilger zu sprechen und bekamen dabei ehrliche und kritische Antworten. Es folgte eine schnelle Essenssuche am Hauptbahnhof, wo wir auch wieder unser zuvor eingeschlossenes Gepäck abholten. Die Rückfahrt verlief im Gegensatz zur Hinfahrt reibungslos, sodass wir in Koblenz wieder pünktlich um 19:11 Uhr ankamen.

Viktoria Förster und Sophia Reuter

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